Headerbild
Headerbild
GRAS-GAJ
SUMMERCAMP
22.8. - 29.8. 2010
MAUTERNDORF
SALZBURG

Information

Allgemeines

Heuer veranstalten die P-GAJ (Plattform Grünalternativer Jugendorganisationen) und die GRAS (Grüne und alternative StudentInnen) ihre größten Sommerveranstaltungen wieder gemeinsam!

Wie immer ist das Summercamp für alle Interessent_innen offen- komm vorbei, diskutiere mit, gestalte einen Workshop!

Neben einigen vorbereiteten Workshops (siehe Workshops) gibt es viel Raum selbst Workshops zu gestalten, miteinander zu diskutieren, sich zu vernetzen, Spaß zu haben und in der Sonne zu liegen!

An- und Abreise, Unterkunft und Essen zahlen P-GAJ und GRAS. Nur für einen Tag zum Summercamp zu kommen ist genauso möglich wie drei, vier oder acht Tage zu bleiben. Also Termin dick in den Kalender schreiben!

... zur Location

Das Summercamp findet in einem Selbstversorger_innen-haus statt. Das Jugendhotel Wendy in Mauterndorf (siehe Anreise) ist zwar sehr geräumig, trotzdem ist die Bettenanzahl begrenzt, deshalb bitte anmelden (siehe Anmeldung).

Organisatorisches

Das Haus wird von uns allen selbst versorgt, d.h. wir kochen gemeinsam, räumen gemeinsam auf, und organisieren alles was noch so anfällt am täglichen Hausplenum gemeinsam.

Mitnehmen muss du nur ein Handtuch. Bettwäsche, sowie Wäsche- und Trockenraum sind vorhanden. Diverse Spiele, Bälle, und was du sonst noch gerne dabei hast kannst du selbstverständlich gerne mitbringen, auch Decken für die Wiese sowie Hängematten sind gern gesehen. Es wird auch Zimmer geben die nur für Frauen reserviert sind.

Am ersten und vorletzten Tag wird es eine Start- und eine Abschlußparty geben. Alkohol wird privat ausgelegt, wenn du also vor hast Alkohol zu trinken, nimm Geld mit um dich solidarisch an der Alk-Kassa beteiligen zu können.

Wer darf nicht kommen?

Grundsätzlich dürfen alle zum Summercamp kommen, abgesehen von Sexist_innen, homophoben Personen, Faschist_innen, Rassist_innen oder Personen mit grenzüberschreitendem oder diskriminierendem Verhalten!

Valid HTML 4.01 Transitional

Workshops

-> Sammlung
-> Timetable
-> Beschreibungen


Sammlung

Hier erstmal eine Sammlung einiger Workshops:

My Body - My Choice / Kritik an Burschenschaften / Multi-Kulti und Rassismus / Kapitalismuskritik-Basics / Wie öffne ich meinen Hetero-Freund_innen die Augen / Nie wieder U-Berg / Rechtshilfe / Feminismus-Einführung / Antisemitismus / Pressearbeit / Hochschulgesetz-Universitätsgesetz / Neoliberalismus: Einführung in die herrschende Ideologie des Kapitalismus / Rhetorik / Transparente malen / Guerilla Gardening / Layout und Design / 10. Oktober aus dem Kalender streichen! (Kritik an deutschnationalen Feierlichkeiten in Kärnten) / Neue Väter braucht das Land? / Zur Vergleichbarkeit von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus / Nationalismuskritik / Rechte von Flüchtlingen in Österreich / Food Coop - Es ist nicht egal was du isst / Fußball und Nationalismus / Bildung und Hochschule im Kapitalismus / PartisanInnen / Kritik der Konsumkritik / Klimakrise und Klimawandel / uvm.


Timetable

Der vorläufige Zeitplan, wird immer wieder upgedatet

  • Montag, 23.8.:
    • Vormittag: Food Coop - Es ist nicht egal was du isst / Hochschulgesetz-Universitätsgesetz
    • Nachmittag: Zur Vergleichbarkeit von Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus
    • Abend: Klimakrise und Klimawandel

  • Dienstag, 24.8.:
    • Vormittag: Guerilla Gardening / Fußball und Nationalismus
    • Nachmittag: Wie öffne ich meinen Hetero-Freund_innen die Augen
    • Abend: My Body - My Choice

  • Mittwoch, 25.8.:
    • Vormittag: Rhetorik
    • Nachmittag: Neoliberalismus: Einführung in die herrschende Ideologie des Kapitalismus / PartisanInnen
    • Abend: 10. Oktober aus dem Kalender streichen! (Kritik an deutschnationalen Feierlichkeiten in Kärnten)

  • Donnerstag, 26.8.:
    • Vormittag: Kritik an Burschenschaften
    • Nachmittag: Neue Väter braucht das Land? / Bildung und Hochschule im Kapitalismus
    • Abend: Nationalismuskritik

  • Freitag, 27.8.:
    • Vormittag: Rechte von Flüchtlingen in Österreich
    • Nachmittag: Feminismus-Einführung
    • Abend: Rechtshilfe

  • Samstag, 28.8.:
    • Vormittag: Layout und Design
    • Nachmittag: Multi-Kulti und Rassismus
    • Abend:

Beschreibungen

„My Body- My Choice“

„My body- my choice“ und „Abtreibung ist Frauenrecht“sind Slogans die schon lange gerufen wurden und trotzdem heute noch von großer Bedeutung sind. Immer wieder werden Frauen die sich für einen Abbruch entscheiden von sogenannten „Lebensschützer_innen“ tyrannisiert und es wird versucht ihr Recht auf Selbstbestimmung einzudämmen.
Bei diesem Vortrag wird versucht das Thema etwas genauer zu beleuchten, angefangen von einem historischen Abriss über Abtreibung bis zur aktuellen Gesetzeslage in Österreich und vieles mehr.

Bildung und Hochschule im Kapitalismus

Wie organisiert der bürgerliche Staat das Bildungssystem inkl. Hochschulen? Wieso kommen dabei so viele Bildungsverlierer_innen raus? Ist das ein Versehen oder gewollt? Wozu dienen Noten? Was für einen Stellenwert hat universitäre Forschung und wieso setzt der Staat da seit einiger Zeit mehr und mehr auf Drittmittel? Wie wichtig ist Wissen in der sogenannten "Wissensgesellschaft"? Wieso wollen viele Politiker_innen Studiengebühren einführen? Was hat es mit den Forderungen von "Uni brennt" auf sich? Sind die richtig oder falsch? Im Workshop sollen einige grundlegende Überlegungen zu Bildung und zum Stellenwert von Wissen in der Marktwirtschaft vorgestellt und diskutiert werden. Dabei wird auch deutlich werden, dass den Forderungen der Uni-brennt-Bewegung einige falsche Vorstellungen darüber, wie Bildung und Wissen im Hier und Heute organisiert sind und welchem Zweck sie dienen, zugrunde liegen.

10. Oktober aus dem Kalender streichen!

Am 10. Oktober 2010 jährt sich zum 90. mal die Kärntner Volksabstimmung über den Verbleib Südkärntens bei Deutsch-Österreich. Zu diesem Anlass lädt die Kärntner Landesregierung, wie schon im Jahr 2000, zu einem Festumzug ein, der vom ORF live übertragen wird.

Unter dem Motto „Kärnten - Gestern - Heute - Morgen“ sollen weiters Ausstellungen gezeigt und Sonderbriefmarken gedruckt werden sowie Veranstaltungen wie die „Fahnenaktion - Jedem Kärntner Haushalt eine Kärntnerfahne“ und Schulwettbewerbe zum Thema stattfinden.

Zentraler Organisator der Feierlichkeiten ist der vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands als „rechtsextreme Vorfeldorganisation“ eingestufte „Kärntner Abwehrkämpferbund“. Ein weiterer zentraler Akteur bei diesem Spektakel ist der „Kärntner Heimatdienst“ welcher hinter der Fassade landestypischer Brauchtumspflege eine wichtige Rolle in der deutschnational geprägten Kärntner Politik spielt. Doch nicht nur einschlägige Organisationen werden an den Feierlichkeiten teilnehmen, so kündigen sich auch ganz offiziell Bundeskanzler und Bundespräsident als Teilnehmer an.

Der Grenzkonflikt nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie wird in der deutschnationalen „Kärntner Ideologie“ als „Abwehrkampf gegen den slawischen Aggressor“ mystifiziert. Das „Ja zu A“ (südliches Abstimmungsgebiet) bei der Volksabstimmung habe gezeigt, dass dieses Land ein Deutsches ist. Somit wurde mit der „Kärntner Einheit“ eine deutsche Volksgemeinschaft etabliert, die alles ausschließt oder „germanisieren“ will, was nicht in dieses identitäre Bild passt.

Nach der Volksabstimmung setzte sich die Kärntner Landesregierung das Ziel, die slowenische Volksgruppe vollständig zu assimilieren bzw. eliminieren. Es kam auch zu bewaffneten Übergriffe aufgebrachter Deutschkärntner auf Angehörige der slowenischen Minderheit; vor allem auf jene, die für Jugoslawien gestimmt hatten. Den Höhepunkt erreichte dieses wahnhafte Projekt in der Deportation von 917 slowenischsprachigen Menschen in deutsche Arbeitslager während des NS.

Die öffentliche Erinnerung in Kärnten setzt beim Gedenken an den Abwehrkampf an, macht einen großen Bogen um den Nationalsozialismus und setzt erst wieder bei dem Mythos der von den „Titopartisanen verschleppten Kärntner“ ein. Der Abwehrkampf wirkt als ein Code, mit dem in Wirklichkeit auf dem Nationalsozialismus, oder zumindest seinen Anfängen, positiv Bezug genommen werden kann. Dieser Konnex wird auch öfters bei den Gedenkfeierlichkeiten sichtbar, wenn beispielsweise „Abwehrkämpfer“ mit SS-Sprüchen auf den Fahnen auftauchen (so geschehen am Landesfestumzug 2000).

Bis heute ist der Deutschnationalismus das hegemoniale Prinzip in der Kärntner Politik, dessen konsequente Bedienung auch Jörg Haider zu seinem Erfolg verhielf. Die 10. Oktober -Feiern wirken identitätstiftend und müssen unter dem Aspekt von nationaler Vergemeinschaftung begriffen werden: Im krisenhaften Kapitalismus wirkt nationale Identität sinnstiftend und bringt immer Ausschluss des „Anderen“ hervor.

Vielerorts entrüstet mensch sich an den deutschnationalen und rassistischen Alltagspraxen in Kärnten/Koroška, wie z.B.: die lächerlich anmutende Ablehnung zweisprachiger Ortstafeln oder die an NS-Terminologie angelehnten Slogans wie „Kärnten wird einsprachig“ (BZÖ Inserat, 2006). Doch kaum jemand fragt nach den historischen und gesellschaftlichen Bedingungen, denen diese antislawischen Ressentiments entspringen.

Diesen Fragen wollen wir bei dem Vortrag nachgehen. Zudem wollen wir über die Aktivitäten der Landesregierung und über die antifaschistische Gegenmobilisierung rund um den 10. Oktober 2010 informieren.

Kritik an Burschenschaften

Präsentation der Broschüre "Völkische Verbindungen. Beiträge zum deutschnationalen Korporationsunwesen in Österreich".
Die Broschüre beschäftigt sich auf über 220 Seiten ausführlich mit verschiedenen Themenfeldern des reaktionären Verbindungswesens. Neben der inhaltlichen Vorstellung der Broschüre soll im Workshop natürlich auch Platz sein, sich zu den verschiedenen Themen rund um Rechtsextremismus in Österreich auszutauschen.

Neue Väter braucht das Land?

Am 12.Juni 2010 rief die Väterrechtsbewegung hierzulande, allen voran die Vereine "Vaterverbot", "Väter ohne Rechte" und die "Österreichische Männerpartei", zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit zu einer Demonstration in Wien auf. Die rechtskonservativen Inhalte der frauenfeindlichen Väterbewegung stehen allerdings kaum im Fokus linksradikaler Kritik. Die Frage, ob es den aktuellen Väterrechtlern wirklich so stark um "ihre Kinder" geht, stellt sich bereits bei der genaueren Betrachtung ihrer Forderungen. Diese geben vor, sich um "Väter, die keine Besucher sein wollen" zu handeln, drehen sich aber großteils um die finanzielle Absicherung beziehungsweise Besserstellung des Vaters und das wohl klarerweise auf Kosten derer, die momentan angeblich "zu viel" bekommen würden. Film, Vortrag und Diskussion

Rechte von Flüchtlingen in Österreich

Workshop: Asyl und Fremdenrecht: "Asyl ist Menschenrecht", so die Theorie. Doch in Österreich ist davon wenig zu merken. AsylwerberInnen werden kriminalisiert, ihre Verfahren gleichen einem Hürdenlauf, an dessen Ende häufig die Abschiebung steht.
In diesem Workshop wollen wir uns den Alltag von AsylwerberInnen in Österreich sowie deren häufigsten Probleme mit der Polizei und Behörden ansehen.

Multi-Kulti und Rassismus

Kultur = gut, Multikultur = besser?
Diskussion & Vortrag zum Schlagwort "Multikultur" - woher kommt die Idee der "multikulturellen Gesellschaft" und was ist damit gemeint? Lässt sich aus "Kultur" emanzipatorische Politik machen? Oder: warum eigentlich nicht? Definitive Antworten dürft ihr von diesem Workshop nicht erwarten - aber: bringt viele weitere spannende Diskussionsfragen mit!

Anreise

Jugendhotel Wendy

Markt 177
5570 Mauterndorf
Salzburgerland/Lungau

www.myaustria.com

Anreise mit der Bahn

Zuerst mit der Bahn nach Salzburg Hauptbahnhof - von dort weiter mit dem Bus 270 von Bussteig Nr. 6 nach Mauterndorf.
Buszeiten: ab Salzburg Hbf, täglich jeweil 13:20 Uhr und 17:20 Uhr

Anreise mit dem Auto

Aus dem Norden: Autobahn München-Salzburg, A 10 Tauernautobahn, durch den Tauerntunnel bis Ausfahrt St. Michael und 9 km bis Mauterndorf oder (unter Umgehung des Tauerntunnels) bis Ausfahrt Graz/Altenmarkt und weiter auf der B 99 über Radtstadt und Obertauern nach Mauterndorf.
Aus dem Osten: Wien A 2 Südautobahn - Semmering - Loeben - Unzmarkt - Murau - Tamsweg - Mauterndorf; oder Wien A 1 Westautobahn bis Salzburg, A 10 Tauernautobahn, durch den Tauerntunnel bis Ausfahrt St. Michael und 9 km bis Mauterndorf oder (unter Umgehung des Tauerntunnels) bis Ausfahrt Graz/Altenmarkt und weiter auf der B 99 über Radtstadt und Obertauern nach Mauterndorf.
Aus dem Süden: Udine - Autostrada - Tarviso - Villach - Katschbergtunnel - Ausfahrt St. Michael und 9 km bis Mauterndorf.

Anmeldung

Nur für einen Tag zum Summercamp zu kommen ist genauso möglich wie drei, vier oder acht Tage zu bleiben. Um dich anzumelden trag dich einfach hier ein:

Accesskeys:
Safari, Chrome: ctrl + alt + KEY
Firefox: ctrl + KEY
Opera: shift + esc




Ich esse:


Ich werde an folgenden Tagen anwesend sein:
[c]
[v]

Material

Banner:

banner DOWNLOAD

<a href="http://summercamp.gaj.at"><img src="http://summercamp.gaj.at/material/banner.gif" border="0" alt="gras-gaj-summercamp"></a>

banner DOWNLOAD

<a href="http://summercamp.gaj.at"><img src="http://summercamp.gaj.at/material/banner1.gif" border="0" alt="gras-gaj-summercamp"></a>

banner DOWNLOAD

<a href="http://summercamp.gaj.at"><img src="http://summercamp.gaj.at/material/banner2.gif" border="0" alt="gras-gaj-summercamp"></a>

Flyer:

flyer DOWNLOAD

Plakat:

plakat DOWNLOAD